Arbeit

Raus zum 1. Mai in Bergisch Gladbach

29. April 2012  Arbeit, Soziales

1. Mai 2012 in Bergisch Gladbach


11:00 Uhr
: Kundgebung auf dem Konrad-Adenauer-Platz mit
Dietger Knott, stellvertretender Vorsitzende, ver.di-Bezirk NRW-Süd
und Kolleginnen und Kollegen aus Gewerkschaften und Betrieben

Mit: Bildungs- und Kulturzentrum e.V.
OhTON – Die Band
„Markt der Möglichkeiten“
Informationen von Verbänden und Organisationen aus Bergisch Gladbach
Internationale Spezialitäten!

Klotzen, nicht kleckern beim Mindestlohn

31. Oktober 2011  Arbeit, Politik

“Nachdem nun auch in der Union der Widerstand gegen einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn erlahmt, müssen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Kanzlerin sollte noch in diesem Jahr die im Bundestag vertretenen Parteien und die Sozialpartner einladen, um einen parteiübergreifenden Mindestlohnkonsens zu erarbeiten”, fordert der Vorsitzende der Partei und Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst. “Angesichts des sich immer schneller ausbreitenden Niedriglohnsektors ist klar, dass wir beim Mindestlohn jetzt klotzen müssen und nicht kleckern dürfen.” Klaus Ernst weiter: Ganzen Beitrag lesen »

Zanders Betriebsversammlung “Gohrsmühle” 19.11.2011
“Papier ist geduldig, wir nicht!”

20. Oktober 2011  Arbeit, Politik

“Heuschrecke frisst Zanders!”

19. Oktober 2011  Arbeit, Politik

(Im folgenden die Dokumentation der Pressemitteilung von DIE LINKE. Bergisch Gladbach vom 18.10.2011):

DIE LINKE. Bergisch Gladbach zeigt sich enttäuscht über die Absichten des finnischen Eigentümers der M-real Zanders GmbH 350 Mitarbeiter zu entlassen.

Peter Tschorny, Sprecher DIE LINKE. Bergisch Gladbach erklärt. „Unsere Solidarität gilt der Belegschaft des Werks. Die meisten der 350 von Entlassung bedrohten Mitarbeiter haben eine Familie, die nun sorgenvoll in die Zukunft schauen. Dies ist auch ein Schlag gegen die Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach. Jetzt gilt es Solidarität zu zeigen und zusammenzuhalten.“

Die finnische M-real Oyj ist ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden Euro. Hatte die M-real Oyj noch vor fünf Jahren fast 15.000 Mitarbeiter in Europa beschäftigt, hat sie heute weniger als 6.000 Mitarbeiter.

Peter Tschorny meint weiter: „Mit der Zerstörung von 350 weiteren Arbeitsplätzen enttarnt sich M-real Oyj als einer der gefürchteten internationalen Heuschrecken, welche Patente und Markenrechte einkaufen, um das Unternehmen dann von innen langsam aufzufressen, auf Kosten der Arbeitnehmer zu zerschlagen oder einfach platt zu machen.“

DIE LINKE. fordert endlich gesetzliche Maßnahmen gegen diese Heuschrecken, die mit einer Art europäischem „Freibrief“ der Bundesregierung ihr Unwesen treiben.

Zehn Euro pro Stunde müssen sein

09. Oktober 2011  Arbeit

Klaus Ernst, Parteivorsitzender der Partei DIE LINKE, über den Kampf um flächendeckende Mindestlöhne und die Panik der FDP, über einen XXL-Aufschwung, der in Wahrheit ein XXL-Aufschwung durch Billigjobs und Niedriglöhne war, und den Schaden, den ein fehlender Mindestlohn im Sozialsystem anrichtet

Vor knapp vier Wochen erklärte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, sie sei überzeugt davon, dass es in Deutschland über kurz oder lang einen Mindestlohn in allen Branchen geben werde. Auch bei der FDP scheint es nun ein Umdenken zu geben. Die Programmkommission der FDP spricht sich nun ebenfalls für branchenbezogenen Mindestlöhne aus. Ein ernstzunehmender Vorstoß oder nur Wortgeklingel?

Es ist doch klar, dass Mindestlöhne früher oder später für alle Branchen kommen werden. Da braucht man nicht in die Glaskugel schauen. Das weiß auch Frau von der Leyen. Dass sich jetzt selbst Teile der FDP für Mindestlöhne aussprechen, zeigt wie groß die Panik der FDP ist, vollständig in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Die entscheidende Frage ist doch nicht mehr ob ein gesetzlicher Mindestlohn kommt, sondern wie dieser umgesetzt und vor allem wie hoch dieser sein soll.
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